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Belichtungskompensation für Filter
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Survey

Belichtungskompensation für Filter


Farbfilter absorbieren einen Teil des auf den Film einwirkenden Lichts. Dieser Lichtverlust muß durch eine größere Blende oder eine längere Belichtungszeit ausgeglichen werden. Wieviel diese Belichtungszugabe betragen muß, richtet sich nach dem jeweiligen Filter und wird über eine filterspezifische Zahlenangabe, den sogenannten Filterfaktor, ermittelt.

In der Praxis müssen Sie sich allerdings nur selten mit Filterfaktoren auseinandersetzen, da bei den meisten Kameras mit integriertem TTL-Belichtungsmesser die einfallende Lichtstärke auch mit aufgesetztem Filter automatisch bestimmt wird. Stellen Sie einfach die Filmempfindlichkeit ein, und setzen Sie den Filter auf das Objektiv. Der Belichtungsmesser paßt die Belichtungszeit dann ganz von selbst entsprechend dem entstandenen Lichtverlust an.

Wenn Sie lieber den Filterfaktor verwenden möchten, messen Sie die Belichtung zunächst durch das Objektiv ohne aufgesetzten Filter (oder mit einem separaten Belichtungsmesser), und befestigen Sie dann den Filter. Die so ermittelte Belichtung ist mit dem Filterfaktor zu multiplizieren. Bei einem Filterfaktor 2 beispielsweise wäre die Belichtung auf das Zweifache zu erhöhen, indem entweder die Blende um eine Stufe höher eingestellt oder aber die Belichtungszeit verdoppelt wird (ggf. auf die nächsthöhere Stufe aufrunden). Entsprechend wäre bei einem Filterfaktor 4 die Blende um zwei Stufen zu erhöhen oder die vierfache Belichtungszeit zu wählen. Allgemein ausgedrückt: Bei jeder Verdopplung des Faktors ist die Blende um eine Stufe zu vergrößern.