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Normalobjektive


Mit Normalobjektiv aufgenommenes Foto Das Normalobjektiv eignet sich unter anderem für zwanglose Porträtaufnahmen. Es liefert scharfe Bilder, eine hinreichende Schärfentiefe und weitestgehende Verzeichnungsfreiheit. Bei eher förmlichen Porträts ist ein Teleobjektiv mit leichter Vergrößerung die bessere Wahl.

Fotografin: Elizabeth Yen KINSA /KODAK-Fotowettbewerb

Das Normalobjektiv ist das Objektiv, mit dem die meisten 35-mm-Spiegelreflexkameras standardmäßig ausgestattet sind. Die aufgenommenen Bilder wirken völlig natürlich, und so wird es weitaus häufiger eingesetzt als jedes andere Objektiv. Das Normalobjektiv verdankt seine Bezeichnung dem Umstand, daß es die natürliche Perspektive wahrt und der Bildwinkel dem im Zentrum des menschlichen Auges sehr nahe kommt.

Die Brennweite des Normalobjektivs liegt bei den meisten Kameras zwischen 45 und 55 mm.

Als Brennweite eines Objektivs bezeichnet man den Abstand zwischen Filmebene und Mittelpunkt des Objektivs, wenn dieses auf unendlich scharfgestellt ist.

Das Normalobjektiv der 35-mm-Kamera verfügt in den meisten Fällen über eine hohe Lichtstärke mit einer maximalen Blende von 2,8, 2 oder sogar 1,2. Bei den heute üblichen Filmempfindlichkeiten reicht zumeist ein Normalobjektiv mit einer maximalen Blende von ca. 1,8 völlig aus. Objektive mit noch größerer maximaler Blende (1,4 oder 1,2) sind erheblich teurer. Mit einer großen maximalen Blenden-Zahl können Aufnahmen beispielsweise bei schwachen Lichtverhältnissen aus der Hand gemacht werden. Eine große Blende (z. B. Blenden-Zahl 1,8) ermöglicht darüber hinaus kurze Belichtungszeiten, etwa um sehr schnelle Bewegungen einzufangen; allerdings ist die Schärfentiefe sehr gering. Präzision beim Scharfstellen ist hier besonders wichtig, da es sehr leicht passieren kann, daß mit Ausnahme des Hintergrundes alles verschwommen erscheint.